Letzte Aktualisierung: 30.01.2026



Kommunalwahl 2026
Alle Jahre wieder die stete Wiederholung des ewig Gleichen
Vorwort der Parteiführung zum Wahlprogramm der APPD Marburg

Alle Jahre wieder lädt uns die Obrigkeit zur Wahlurne. Wohlfeile Reden, vorgeblicher Wettbewerb um Ideen und Konzepte für „unsere“ Stadt, Werben für Demokratie und Vielfalt.
Gleichzeitig: Ständiger Verweis auf die beschränkten Handlungsspielräume der Kommunen vor allem wegen leerer Kassen.
Dies ist der abgesteckte Rahmen, in dem die Stadtoberen wählen lassen.

Aber Halt!

Wer glaubt, das war’s bereits, hat weit gefehlt:
Um auf Nummer Sicher zu gehen, dass der Diskurs keinesfalls das vorgegebene Skript verlässt, wird auch die Verwaltungsmaschinerie der Stadt in Gang gesetzt.

Städtische Schulen:
Zwar haben Schulleitungen generell den Auftrag, demokratische Wer­te zu vermitteln. Marburger Schulleitungen verstehen darunter aber regelmäßig, dass „die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen“ bei schulischen Podiumsdiskussionen unter sich bleiben. Mit Demokratie muss auch mal gut sein, wenn 50% der antretenden Wahllisten ihre Ansichten darlegen dürfen.

Fachbereich Gleichstellung und Vielfalt:
Die städtische Behörde fördert gerne Projekte für Gleichberechtigung und den Abbau von Benachteiligungen und bedient sich zur Ausschüttung städtischer Kohle des „Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ (sic!). Anonyme Strukturen veranstalten damit exklusive Podiumsveranstaltungen in städtisch subventionierten Veranstaltungsräumen. Für die nötige Werbung sorgt die Gleichstellungsbeauftragte über den städtischen Mail-Verteiler.
Das Wort exklusiv ist hier wörtlich zu verstehen: Ausgeschlossen sind alle Meinungen, die nicht von den üblichen Blockflöten vertreten werden.
Was das mit Vielfalt, Gleichberechtigung oder gar Demokratie zu tun hat?

Nichts!

Fachbereich „Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Brandschutz“
,quasi Schwert und Schild der städtischen Demokratie, Hüter des städtischen Plakatwesens. Ab sofort sind ihm zur Gefahrenabwehr alle Wahlplakate vorab einzureichen. Ohne seine Plazet gibt es keine Freigabe zum Plakatieren an städtischen Plakatwänden.
Selbst wenn seine Sondergenehmigung laut Stadtverordnetenver­sammlung auch für sonstige Plakatierungen (z.B. politische Veranstal­tungen im Rahmen des Wahlkampfes) notwendig ist, heißt das noch lange nicht, dass Anträge bearbeitet werden (zumindest keine der APPD.
Zu guter Letzt bestimmt eine EU-Richtlinie seit letztem Jahr, dass Sponsoren politischer Werbung offenzulegen sind. Ohne, dass es ein deutsches Gesetz gäbe, maßt sich der Fachbereich Ordnung an, die hierfür zuständige Stelle zu sein.
Fun-Fact am Rande:
Würden die Blockflöten wahrheitsgemäß ihren Hauptsponsor angeben, stünde überall die Bundesregierung. Im Schnitt stammen mehr als ein Drittel aller Parteieinnahmen direkt vom Staat (aka „Parteienfinanzierung“). Der Staat sponsort sich selbst!

Lange Rede, kurzer Sinn:

Diese Wahl ist ein schlechter Scherz – Eine Farce deren Ergebnis bereits feststeht.

Das hat unsere geliebte Stadt wahrlich nicht verdient!

Deshalb:

Ihr habt keine Wahl, geht wählen!

  • Eine Stadt für alle, nicht Beute für wenige
  • Eine visionäre Regierung jenseits allen Üblichen

    oder

  • Eine pogo-anarchistische Opposition, die der Obrigkeit 5 Jahre wie ein Furunkel am Arsch klebt

Vorwärts mit der APPD!



Lesen Sie jetzt das komplette Programm der APPD Marburg zur Kommunalwahl 2026:


SMUF31 - Das komplette Programm